Initiative Teltower Kunst-Sonntag
 
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"Mehr als ein Kunst-Sonntag"

Die Vorbereitungen für das erste Novemberwochenende in Teltow laufen auf Hochtouren. 68 Künstlerinnen und Künstler aus 9 europäischen Ländern werden Exponate aus den Bereichen der zeitgenössischen Kunst (Malerei, Bildhauerei, Installationen, Fotografie etc.) ausstellen.


Unter dem Titel „Mehr als ein Kunst-Sonntag“ wird am Freitag, d. 2. November um 18 Uhr im Rahmen eines feierlichen Empfangs die Sonderausstellung durch den Bürgermeister Thomas Schmidt eröffnet und von dem „Fine Quartett“ umrahmt. Getragen wird die Vernissage im historischen Kesselhaus und in der Halle des Neubaus von 13 Künstler/-innen mit dem Schwerpunkt Skulptur/Plastik. (Eintritt frei)


Schon am Eingang empfängt der Lichtpoet Alfred Wolski den Zuschauer mit lichten Grüßen. „Licht beeinflusst in hohen Maße nicht nur die Art, wie wir Kunst wahrnehmen, Licht ist in allen Fällen sogar ein Element der Kunst.“ so der Künstler.


Die, anläßlich der Kunst-Tage extra angefertigte ca. 30 qm große Wandmalerei von Frauke SchmidtTheilig, wird eine ebenso exklusive, wie außerordentlich besondere Arbeit sein. Nach langer Vorbereitung und Umsetzung direkt auf einer großen Wand des Neubaus, ist dieses Exponat von Vornherein der Vergänglichkeit durch Überweißen gewidmet. Mut und Risiko machen das Leben als Künstler aus!


Das besondere Highlight sind die "Special Guests im Kesselhaus". Anke Eilergerhard und Jörg Oswald laden mit ihren außergewöhnlichen Skulpturen zum Staunen und Nachdenken über Kunst ein. Mit Lust und schelmischer Freude realisiert die international erfolgreiche Künstlerin, Anke Eilergerhard fantastische, absurde Silikon-Plastiken und balanciert virtuos zwischen konkreter Bildhauerei, Abstraktion und figurativer Skulptur. Die Installation von Jörg Oswald verkörpert ein sinnliches Denkmodell an der Nahtstelle von langsam und schnell. Als Gegenwartsgenerator stellt die Komposition eine Metapher über das Auslösen von Zeiterfahrungen im Dazwischen dar.


Am Samstag ist die Sonderausstellung ebenfalls bei freiem Eintritt von 14 – 18 Uhr geöffnet. Um 16 Uhr liest im Foyer des Neuen Gebäudes die Schriftstellerin Astrid Hoffman aus ihren Büchern und bringt eines ihrer Kurzhörspiele zu Gehör. Die heiter-sinnlichen und nachsinnenden Texte sind Metaphern für die Entdeckung der Langsamkeit und Identität.


Am Sonntag, d. 4. November ist es dann soweit. Über 300 Exponate können in allen Gebäuden des denkmalgeschützten Fabrikensembles, sowie im Neubau entdeckt werden. Aquarell-, Acryl-, Ölmalerei, Tusche, Zeichnungen, Collagen, Airbrush, Illustration, Grafik, Fotografie, die ganze Palette der Techniken sind an diesem Tag vertreten und die Künstler  freuen sich auf zahlreiche Gäste.


Nach dem traditionellen Künstlerfrühstück, welches Dank dem Inhaber und Sponsor Herr Desiata von der Trattoria Toscana Teltow für über 80! Künstler liebevoll ausgerichtet wird, eröffnet Frau Doris Patzer, Kulturbeauftragte des Landkreises Potsdam-Mittelmark und Herrn Hermann Lamprecht, alias Friedrich II. , der seit Beginn 1786 Gründungsmitglied der Initiative ist, den 11. Teltower Kunst-Sonntag. Das „mückenheimertrio“ gibt beschwingt den Ton an, die ansässige Tanzschule Kurrat zu jeder vollen Stunde eine Showeinlage und die in der BIOMALZ-Fabrik beheimatete USEUnion Sozialer Einrichtungen gGmbH lädt zum „Tag der offenen Tür“ ein.


Damit die katastrophale Verkehrssituation im Raum Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf kein Hindernis für den Besuch darstellt, hat uns das Autohaus am Bahnhof Teltow für den regelmäßigen Shuttle-Service zum Veranstaltungsort ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt.


Und, wie jedes Jahr: „Ziel des Veranstalters ist es, eine Plattform, ein juryfreies Kommunikationspodium zu bieten und einen intensiven und nachhaltigen Gedankenaustausch zwischen Kunstschaffenden und Publikum anzuregen.“ (Gründer und Initiator Dieter Leßnau)


Silva von Bülow

Initiative Teltower-Kunst-Sonntag

 

Ausführliche Pressemitteilung zum Download